Freitag, 21. März 2014

Mandelmus

Guten Morgen ihr Lieben. Entschuldigt, dass ich so lange nichts geschrieben hatte. Ich bin gerade im Urlaub und das Internet ist hier nicht so das Wahre. Dafür ist es wunderbar still und das Wetter grandios. Das Rezept, das ich schon vor einer Weile ausprobiert hatte, ist eigentlich gar kein Rezept. Es besteht nämlich nur aus einer Zutat. Und zwar liebe ich Mandelmus schon seit ich klein war. Am liebsten aufs Brot unter Marmelade oder Honig. Leider sind die Gläser, die man kaufen kann, furchtbar teuer und bei mir ganz schnell aufgegessen. Also dachte ich, es kann ja nicht so schwer sein, aus Mandeln ein Mus herzustellen. Und tatsächlich ging es einfacher als gedacht. Es ist zwar kein rohes Mandelmus geworden, aber durch das Anrösten hat es der Mixer leichter und das Mus hat einen kräftigeren Geschmack erhalten. 


Für ein kleines Glas (so wie auf dem Bild):

200g Mandeln

Falls die Mandeln noch nicht blanchiert sind und Ihr helleres Mus haben möchtet, müsstet Ihr sie vorher häuten. Dazu die Mandeln einfach in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. 10 Minuten stehen lassen, dann das Wasser abgießen und nochmal mit frischem Wasser bedecken. Danach lässt sich die Haut ganz leicht abziehen.
Anschließend gut trocknen und in einer Pfanne bei geringer Hitze hellbraun anrösten lassen. Je dunkler sie werden, desto kräftiger ist später der Geschmack.
Nach dem Anrösten in einen leistungsstarken Mixer geben. Wir haben so einen Pürierstab, auf den man verschiedene Aufsätze befestigen kann, wie ein kleines Gefäß mit einem Schneidemesser am Boden. Damit hat es ziemlich gut funktioniert, ohne dass der Stab zu heiß wurde.
Dann mixt Ihr die Mandeln. Das kann gut 10 Minuten dauern, bis Öl austritt und es zu einer cremigen Paste wird. Am besten mixt Ihr in Intervallen und schabt immer wieder die Mandeln von den Außenwänden ab. Bei mir ist das Mus auch nicht 100% glatt und stückchenfrei geworden, aber für aufs Brot mach mir das nichts aus.

Donnerstag, 13. März 2014

Kartoffelspalten mit Avocado-Creme

Bei diesem herrlichen Wetter gibt es doch nichts schöneres, als sich mit einem leckeren Essen auf den Balkon zu setzen und die Sonnenstrahlen zu genießen. Damit man darauf nicht zu lange warten muss, sollte das Essen schnell und einfach sein. So wie dieses hier. Die Kombination aus einer frischen Avocado mit (nicht so tollen) Tomaten und heißen gebackenen Kartoffelspalten ist ein Traum.


Für 2 Personen braucht Ihr:

500g Kartoffeln (je nach Hunger mehr)
1 reife Avocado
1 Tomate
Saft einer halben Zitrone
Salz, Pfeffer, Knoblauch (frisch oder Granulat), Öl, Kräuter je nach Belieben für die Kartoffeln

Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffeln waschen und in Spalten schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit etwas Öl, Salz, Pfeffer und Kräutern bestreuen. Gut vermischen, sodass alle Kartoffeln mit Öl benetzt sind. Danach die Spalten schön auf dem Backblech verteilen und etwa 30 Minuten backen. In den letzten Minuten könnte man auch die Grillfunktion (falls vorhanden) anstellen, dann werden sie schnell knusprig braun.
In der Zwischenzeit die Avocado aufschneiden, den Kern entfernen und das Fleisch mit einem Löffel heraus schaben. In eine Schüssel geben und mit einer Gabel zu einem cremigen Brei zermatschen. Den Saft der Zitrone dazugeben, damit die Avocado nicht gleich braun wird. Die Tomate in kleine Stückchen schneiden, unterrühren und alles mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen.
Die Kartoffeln aus dem Ofen holen und zusammen mit der Avocado-Creme servieren.



Sonntag, 9. März 2014

Vegane Spaghetti Carbonara

Nach den ganzen süßen Leckereien gibt es heute mal wieder etwas veganes und herzhaftes. Ich glaube, echte Spaghetti Carbonara habe ich noch nie wirklich gegessen, zumindest kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Da ich mir aber vorstellen kann, wie lecker eine Sahne-Soße mit dem Räucheraroma des Specks schmecken muss, gibt es bei mir ab und zu mal diese Variante hier. Ich bin nämlich ein großer Fan von Räuchertofu. Er peppt wirklich jedes Gericht auf, wo noch etwas rauchig-herzhaftes fehlt. Für mich ist dieses Gericht so eine Art Soul Food, da es zwar weniger Fett hat als das Original, jedoch kein Gemüse dabei ist. Aber gerade in der Hausarbeitenphase darf so etwas als Belohnung nicht fehlen :)


Für 2-3 Personen braucht Ihr:

200-250g (Vollkorn-) Spaghetti
1 Räuchertofu
1 Zwiebel
1 Packung Pflanzensahne (z.B. Hafersahne)
Petersilie , Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Einen mittelgroßen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Spaghetti darin al dente kochen. Den Räuchertofu und die Zwiebel fein würfeln und in einer großen Pfanne mit etwas Öl scharf anbraten, bis der Tofu schön knusprig und gebräunt ist. Dann die Sahne dazugeben und kurz köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.Die Nudeln kurz abtropfen lassen und sofort in die Pfanne geben, damit noch etwas Nudelwasser dazu kommt. Das macht das Ganze cremiger und man braucht nicht mehr Sahne zu nehmen. Falls es doch etwas zu trocken sein sollte, einfach noch etwas Pflanzenmilch hineingießen. Alles gut vermengen, auf Teller verteilen und mit Petersilie bestreuen.


Einen wunderschönen Sonntag Euch allen. Genießt das Wetter :)

Donnerstag, 6. März 2014

Veganes Schokoladeneis

Nach der Kalorienbombe vom Wochenende gibt es heute mal etwas gesünderes und vor allem unglaublich leckeres. Ich hätte nie gedacht, dass das so einfach und gut funktioniert, aber ich muss sagen, das ist mein neues Lieblingseis. Es kommt ganz ohne irgendwelchen Zusätze wie Zucker oder Fett aus und ist trotzdem so cremig. Jedoch sollte man Bananen zumindest etwas mögen.


Für 1-2 Personen:

2 reife Bananen
1-2 EL Kakaopulver (Backkakao)

Die Bananen schälen und in kleine Scheibchen schneiden. Danach in eine kleine Gefriertüte füllen und für etwa 4-5 Stunden in das Gefrierfach legen. Herausnehmen und die Bananenstücke in ein schmales Gefäß geben. Mit einem Pürierstab zu einer cremigen Masse pürieren. Dann je nach Gusto den Kakao unterrühren. Eigentlich sollte es dann schon ziemlich süß sein. Falls die Bananen noch nicht ganz so reif waren, einfach noch etwas Honig, Zucker oder Süßstoff dazugeben.
Die Bananenstücke können auch länger im Gefrierfach bleiben. Nur sollten sie dann vor dem Pürieren etwa eine halbe Stunde auftauen, damit der Pürierstab nicht die Krise bekommt :)


Montag, 3. März 2014

Karottenkuchen

Am Wochenende gab es bei uns mal wieder ein bisschen zu viel Kuchen. Solangsam ist man es fast schon gewöhnt, einen Kuchen auf dem Küchentisch vorzufinden. Blöd, wenn dann die Hälfte der Wg nicht da ist, aber der Kuchen trotzdem in der gleichen Geschwindigkeit verschwindet. Man könnte sich Sorgen machen ;)


Für eine große Auflaufform:

4 Eier
200g Öl
250g Zucker
1 TL gemahlene Vanille
240g Mehl
1 TL Natron
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
2 TL Zimt
400g Karotten, geschält und geraspelt 
Nach Belieben: Nüsse

Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Form einfetten.
Dann in einer größeren Schüssel die Eier mit dem Öl, dem Zucker und der Vanille verrühren. Das Mehl, Natron, Backpulver, Salz und Zimt dazugeben und gut vermischen. Danach die geraspelten Karotten unterrühren. Der Teig kann etwas flüssiger sein.
Die Mischung in die Form geben und etwa eine Stunde lang backen, bis bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr hängen bleibt. Aus dem Ofen lassen und etwas abkühlen lassen. Dann je nach Geschmack entweder nur mit Puderzucker bestäuben oder mit einem Frischkäse-Frosting bestreichen.